Sonntag, 28. Dezember 2008

Erste Eindrücke von Vista

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Seit Weihnachten nenne ich einen neuen Rechner mein Eigen, und wie zu erwarten wurde er mit Windwos Vista Home Premium ausgeliefert.

Nach dem viele Leute sich darüber schon positiv wie negativ darüber ausgelassen haben, gebe ich nun auch meinen Senf dazu :-)

 

Oberfläche

Die neue Aero Oberfläche von Vista begeistert mich :-). Ist genau etwas für jemanden der auf sinnlose 3d - Effekte steht und alles in klaren Linien mag. Das Flippen der offenen Anwendungen mittels Wini + Tab ist auch ein nettes Feature. Und EDNLICH wurde das Alt - Tab Modell ausgewechselt, das neue ist nicht nur hübscher, sondern auch funktionaler, weil klickbar, was bei vielen offenen Anwendungen oft ein Segen ist.

Das Userinterface wirkt generell sehr aufgeräumt und strukturierter.

 

Allerdings sind viele Dinge unnötig versteckt, wie zum Beispiel das Ändern der Systemfonts, insbesondere der Schriftgröße. Die "altenn" Dialoge wie man sie von XP her noch kennt wurden scheinbar absichtlich wo anders hin verschoben.

Es bleibt mir allerdings verborgen, was am Ändern von Schriftgrößen so gefährlich sein soll :-)

 

Benutzerverwaltung

Scheinbar haben die Leute bei Microsoft endlich verstanden, dass es sinnvoller ist, pro Benutzer ein Verzeichnis anzulegen, und da drinnen dann Anwendungsdaten zu speichern, wie man es von Linux und anderen Betriebsystemen her gewohnt ist.

Allerdings kann man den größten Vorteil der dadurch entsteht unter Windows weiterhin nicht benutzen, nämlich die jeweiligen Benutzerverzeichnisse mit Bordmitteln (und sauber) auf eine andere Patriotin legen, es ist weiterhin nur möglich Unterverzeichnisse (wie Dokumente, Videos u.ä)

Dieser Umstand fällt direkt unter gute Idee, aber nicht fertig gedacht, leider :-(.

An sonsten sieht die Benutzerverwaltung ok aus (auf den ersten Blick), auch Rechtevergabe ist anscheinend sauber lösbar, scheint zu mindest so.

 

Explorer

Man stellt mit Freuden fest, dass auch der Explorer ein Facelifting erhalten hat :-). Die neue Adressleiste ist praktisch, er merkt sich bei Default (zu mindest in den meisten Fällen) die Ansicht für einzelne Ordner und übernimmt die Einstellung auf für alle sub directories (in den meisten Fällen ;-) ).

Auch die neuen Icons für Laufwerke die den Füllstand der Platte anzeigen sind praktisch.

 

Was die Adressleiste angeht wäre ein vielleicht kleines Manko:

Wenn man einen Eintrag anklickt, sieht man zwar alle Unterelemente dieses eintrages, kann in diesen Unterelementen aber nicht navigieren wie es die XP Shell Erweiterung QTAddressBar zulässt, was hier und da ein echt praktisches Feature ist.

 

Zusatzsoftware

Zu mindest Home Premium und Ultimate liefern einige nützliche Helferlein mit, wie z.B den DVD Maker. Der aus normalen Videodateien DVDs erstellen kann, und sich dabei (scheinbar) auf die für Windows Media Player.

Was auch sehr praktisch ist ist die Erweiterung Windows Kontakte, die aus einem Speziellen Ordner im Userverzeichnis besteht, und eine praktische Kontaktverwaltung bietet und sich sogar mit meinem Handy synchronisieren lässt :-)

 

Generelles Feeling

Mir persönlich (und das ist meine subjektive Meinung) gefällt Vista. Ein kleines Manko ist, vielleicht der neue Startupscreen. Beim Starten ist der Bildschirm oft sher dunkel, was eher ein negatives Gefühl auslöst als ein "woah stylish" ;-).

Die neue UAC ist zwar wichtig und richtung nur einwenig neriv implementiert. Insbesondere beim Verschieben von Dataien auf einer externen Festplatte nach Adminrechnten zu fragen ist ein biss zu viel des Guten ;-)

 

Was mich schwer überrascht hat war, dass mein MP3 Player von Creative ohne vorherige Treiberinstallation (wohl aber nach einem Firmwareupdate ;-) ) einfach so mit Vista reden konnte, und das auch noch richtig ;-).

Was weniger toll ist, ist dass mein Nero der mit einem DVD brenner mal mitgeliefert wurde nicht funktioniert, Vista mich allerdings davor gewarnt hat. Generell scheint Vista zu versuchen besseres Feedback zurückzugeben als seine Vorgänger, hier und da bleibt es aber beim Versuch, vorfür Vista aber wenig kann.

 

Im Großen und Ganzen hat Windows Vista bei mir einen guten ersten Eindruck hinterlassen, man wird sehen was noch kommt.

 

Es soll aber nicht unerwähnt bleiben, dass mein neuer Rechner wirklich neu ist und einigermaßen moderne Hardware in sich trägt, darunter ein Intel Core Duo Qhad, 3GB DDR2 - Ram, Barracuda 7200.10 SATA 3.0Gb/s 750-GB Festplatte und einer Nvidia Gforce 8800 GT Grafikkarte. Also ein wenig Power steckt da schon drinn :-)

Vista verlangt sicherlich gute Hardware und will auch emsig Speicher haben, also bei mir im Schnitt (mit Auslagerungsdatei) 1 - 1.5 GB, wenn man nichts außergewöhnliches tut. Allerdings versucht Vista scheinbar RAM auch frei zu halten.

 

So log, mal meine ersten Eindrücke von Vista :-)

 

P.S: Und ja auch ich hatte schon meinen ersten Bluescreen weil scheinbar ein Treiber über den Jordan gebogen ist ;-)

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Mozilla Lightning, oder ich scrolle deinen Kalender nicht

So nach etwas längerer Pause habe ich wieder ein sehr interessantes Verhalten gefunden, und zwar in der aktuellen Version 0.9 von Mozilla Lighting.

Um es genau zu sagen eigentlich zwei sehr interessante Aspekte:

Wenn man einen Kalender hat, in dem Termine sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag hat findet man sehr schnell heraus, dass sich die Kalenderansicht nicht vertikal scrollen kann ;-).

So wie kann man nun die Termine die nicht am aktuellen Kalenderansicht aufscheinen?

Genau, man sucht in der Liste mit Terminen (direkt über der Kalenderansicht) einen Termin der außerhalb des aktuell dargestellten Zeitrahmens fällt, dann scrollt auch die Kalenderansicht nach unten oder oben.

 

Pikantes Detail:

Soweit ich mich erinnern kann, gab es diesen vertikalen Scrollbalken schon in früheren Versionen, nur jetzt ist er weg ;-)

Der zweite interessante Aspekt bezieht sich darauf, das Lightning 0.9 jetzt endlich Termine per Mail verschicken kann, abgesehen davon dass es 9 Versionen gebraucht hat das das funktioniert, ist es sehr spannend wie diese Termine verschickt werden:

Im Betreff steht die Bezeichnung des Termins, im Body der generierten Mail steht der Kommentar zum Termin, das war's ;-)

Kein Datum, keine Uhrzeit und auch kein angehängtes iCal - File, um es dem Empfänger der Mail zu erleichtern den Termin vielleicht direkt in seinen Lightning oder in seine PIM - Suite zu importieren.

 

Da macht es doch Hoffnung, dass laut einem Artikel auf heise, Lightning 0.9 die letzte Version für Thunderbird 2 sein wird, da Lightning ja mit Version 3 des Donnervogels ohnehin integriert werde, juhu, so macht man das ;-)

Sonntag, 14. September 2008

VirtualDub Videos bearbeiten mit Stil

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So nach langer Zeit ist es wieder einmal so weit. Und dann gleich eine Primiere :-) :

Normalerweise schreibe ich hier über Dinge die komisch bis interessant sind, heute will ich ein paar Worte über ein Programm verlieren, das es mir angetan hat, VirtualDub.

Es kommt nicht oft vor, dass ich ein Programm finde, dass genau das tut was es soll und sich auch so präsentiert wie es soll.

Ich habe es verwednet um Werbung aus Aufnahmen die ich bei Online TV recorder gemacht habe zu entfernen. Und war schwerst überrascht, wie genau und schnell es arbeitet. Selbst Vidoes die auf meiner externen Festplatte liegen (die via USB 1.1 am Rechner hängt) werden für die Übertragungsgeschwindingkeit die USB 1.1 bietet relativ flott bearbeitet.

 

VirtualDub ist so logisch, zu midnest für die paar Dinge die ich gemacht habe, dass man erst suchen muss um drauf zu kommen wie macnhes Dinge gehen. Beipsielsweise um ein Video in zwei Teile zu zerteilen, setzt man zu erst Anfangs- und Endmarke für den ersten Teil, speichert diesen, und macht das selbe für den Zweiten.  Solche Logik, wennman etwas teilen will, dass man die beiden Teile einfach speichert ist man (ich) i.A nicht gewöhnt :-).

Das Userinterface ist generell schlicht gehalten, aber sehr funktionell, zu midnest für meine Begriffe, sieht man sowas nicht oft.

Ein weiteres sehr nettes Feature ist die Stapelverabeitung, man muss nicht nach jedem Video, dass man bearbeiten will warten bis es feritg ist, nein man bearbeitet alles was man zu bearbeiten hat, und fügt diese Workitems in die Jobqueue ein, am Schluss klickt man auf Start und geht auf ein oder zwei Bier :-).

 

Aber wie immer finde ich auch hier etwas verbesserungswürdiges:

Man hat zwei Möglichkeiten, die bearbeiteten Videos von VirtualDub verarbeiten zu lassen:

  • Full Processing Mode
  • Direct streamcopy.

Zweiteres ist natürlich wesentlich schneller, und braucht auch keinen enormen Zusatzspeicher auf der Platte, allerdings vergisst VirtualDub nach jedem Neustart die Einstellung die man gewählt hat, und scheinbar gibt es (noch? ) keine Möglichkeit die fix so einzustellen wie man es oft braucht.

Und ich sage jetzt einfach nicht, dass VirtualDub unter GPL steht ;-)

Ach schön wenn man auch mal etwas Positives zu sagen hat :-)

 

Update:

 

Eine Sache habe ich noch vergessen:

Ein weiterer sehr netter Aspekt von VirtualDub ist es, dass man die Software nicht installieren muss, sprich es verbreitet sich nicht über das ganze System, hinterlässt keine, ohne das Programm nutzlose, DLLs und / oder Regestry - Einträge :-)

 

Dazuzusagen ist aber auch, dass die Software nur für Windows exsitiert, etwaige Gründe dafür kann man der Dokumentaion entnehmen, da kommt man auch drauf was der Entwickler von VirtualDub alles so getireben hat, dass das Ding schnell wird :-)

Freitag, 8. August 2008

Visual Studio, der Add - Button der nichts hinzufügt

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So heute möchte ich einen Bug beschreiben der zur Kategorie interessant zu zählen ist :-)

 

Wenn man in Visual Studio (Version 2005) ein XML - File editieren möchte, bzw ein neues schreiben will und an ein Schema dazu hat, hat man bei den Properties des XML - Files die Möglichkeit einen Dateinamen anzugeben der die Schemainformationen enthält.

Um das ganze zu vereinfachen, kann man einen Dialog aufpoppen lassen um das File in einem Öffnen - Dialog zu suchen. Um diesen Dialog zu bekommen gibt es einen Add - Button.

Der entsprechende Öffnen - Dialog taucht zwar auf, aber die Bestätigung des selben hat nicht den gewünschten oder besser den erwarteten Effekt, er hat gar keinen.

Das ausgewählte File taucht nirgendwo auf.

Die Theorie dass das ein Fehler im Programm selbst ist wird durch dessen Nachfolger bestätigt, dort fügt der Add - Button das gewünschte Schema - File auch zur Liste hinzu und man kann es zum Editieren seines XML - Files benutzen.

 

Ich meine dass Fehler passieren können ist mir klar, aber ein solch offensichtlicher Bug ist schon ein wenig seltsam :-)

Erinnert einen daran, dass der Menüpunkt "Standardbreite" für eine Spalte aus irgendeinem Grund seit Excel 2000 nichts, und ich meine nichts mehr tut :-)

Sonntag, 3. August 2008

PowerPoint 2007, kein Livescrollen

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So nach ein bischen eine Pause, wiedermal was zum Thema Usability.

Aber zuerst einmal will ich erklären was ich mit "Livescrollen" meine.

Wenn irgendein Eingabefeld Scrollleisten hat, kann man entweder auf die Pfeile klicken um den Bildlauf zu starten, oder mit der Maus den Scrollbalken selber klicken und in die gewüsnche Richtung ziehen.

Wenn man zweiteren Weg wählt, so ist man es gewohnt, dass der Inhalt des Eingabefeldes automatich sich mit der Mausbewegung mit bewegt, das verstehe ich unter "Livescrollen" :-)

 

So nun, nach längerer Zeit wiedermal PowerPoint 2007 gestartet,weil ich mir von jemandem eine Präsentation ansehen sollte, und wollte eben, da mein Bildschirm zu klein ist für das ganze Fesnter, den Präsentationsteil horizontal  scrollen.Natürlich verwende ich die Variante mit dem Ziehen des Scrollbalkens, weil ich den Pfeil nicht suchen mag :-).

 

Und siehe da, PowerPoint 2007 macht kein LiveScrolling :-(. Er scrollt das Eingabefeld ( zu mindest in horizontaler Richtung) erst dann wenn man die Maustaste los lässt

Ich mein gut denkt man sich, ist ein Bug, wenn auch einer der einem ein wenig auf die Nerven geht. ABER:

Jetzt hat MS soviel Werbung für die gute Usability seines neuen Office 2007 gemacht, neue Konzepte entworfen, die IMHO auch gut sind, ich mag den Ribbon :-), und dann so ein offensichtlicher Schnitzer. Ich mein ich weiß nicht, vielleicht hat gibt es einen Grund für dieses Verhalten, ich sehe nur keinen.

Gerade wenn es um WYSIWYG geht, sollte man auch beim Scrollen der Präsentation direkt sehen wo man gerade hingescrollt hat ;-)

Montag, 30. Juni 2008

Windows Live Writer, zoome wofür?

 

So nach einer ein wenig längeren Pause, aber leider nicht kürzer gewordenen Liste an Themen über die man hier reden könnte wiedereinmal was über Software die irgendwie nicht fertig zu sein scheint :-)

 

Ich benutze für das Verfassen meiner Blogeinträge den Windows Live Writer.

 

Ansich ist das ein nettes Programm, leicht zu installieren, kein Konfigurationsaufwand, und erstaunlicher weise gibt es, zu mindest bei mir, keine Probleme auch mit Blogs zu kommunizieren, die nicht von Microsoft gehostet werden :-).

 

Allerdings zwei Punkte sind mir aufgefallen:

Ich brauch relativ oft die Zoomfunktion der diversen Programme, da ein groß genuger Font nicht immer ausreicht, um manche Details für mich erkennbar zu machen, was ich nicht verstehe ist aus welchem Grund eben diese Funktion in Windows Live Writer fehlt. Weder ist ein Menüpunkt dafür aufzufinden, noch funktioniert Ctrl + +, noch Ctrl + LeftMouseWheel :-(. Ich mein, jedes Programm das MS ausliefert, und mir bekannt ist, kann das, also scheinbar kann es nicht so ein Problem sein :-)

 

Der zweite Punkt betrifft den Komfort beim Formatieren. Man ist von Textverarbeitungen gewohnt, dass wenn man etwas markiert, auch nur dieser markierte Teil formatiert wird, soweit arbeitet Windows Live Writer ja ach noch korrekt, allerdings, wenn man die Markierung löst, wird auch der nachfolgende Text der getippt wird genauso formatiert, was nicht im Sinne des Erfinders einer Markierung ist :-). Jeder der sich einmal programmiertechnisch mit der RichText Componente von .NET, oder sei es Delphi gespielt hat, weiß wieviel Aufwand sowas ist:

if(theEditingComponent.Seclection > 0)

// format only the selected text

else

// set format choice to actual format

Das Spannende scheint zu sein, dass von diesem Problem nur die Toolbar selbst betroffen ist, der Formatierungsdialog selbst (Format > Schriftart) nicht ;-)

Die Interpretation dieses Umstandes überlasse ich dem Leser :-)

Freitag, 23. Mai 2008

Thunderbird und Suchen nach EMails

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Wieder einmal eine spannende Geschichte aus dem Hause Mozilla:

Wer Thunderbird vor Version 2.0 benutzt hat kennt sie noch, die Mailtoolbar. Dort konnte man bequem nach Mails suchen die ein bestimmtes Kriterium erfüllen, beispielsweise:

Zeige mir alles Mails von Maria Muster an.

Sehr schön zu benutzen weil kein eigenes Suchfenster nötig ist, welches i.A auch für komplexere Suchabfragen gedacht ist.

So sah das ganze aus:

mail_toolbar_tb15

Das Problem war, dass man keine Tags zum Suchen definieren konnte um seine Mails selber zu taggen.

Dieser Missstand wurde mit Thunderbird 2.0 behoben, nun konnte man Tags selber definieren und seine Mails wie man wollte taggen, kann wichtig sein wenn man eine globale Inbox nutzt.

Aber ein schlauer user interface designer hat eben die, von TB 1.5 her bekannte, Mailtoolbar, die auch nach Tags suchen kann, entfernt ;-).

Was soviel bedeutet wie:

Ja du kannst jetzt super toll selber Tags für deine Mails definieren, kannst auch nach diesn Tags suchen, aber den Schnellzugriff darauf verstecken wir per default.

Man kann diese Mailtoolbar wieder hinzufügen, das Problem ist nur, dass kein Plaz mehr dafür da ist, nur neben dem Menü, und nein man kann keine neues Symbolleisten an die bestehenden anhängen, wie man es von anderen Anwendungen her gewohnt ist.

Also man hat zwei Optionen:

1) Man entfernt Buttons aus der bestehenden Symbolleiste, oder

2) Man fügt die Mailtoolbar, zu mindest den interessanten Teil davon, in das Menü ein.

Ich habe mich mit Variante 2 begnügt :-)

Montag, 19. Mai 2008

ANTLR API

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Heute mal wieder etwas übers Programmieren, und wie seltsam manche APIs sein können ;-)

Wir (Wir heißt ich und der Rest meiner Gruppe) machen gerade die Übung für Compilerbau.

Wir müssen für das Erstellen von Lexer und Parser ANTLR als Generatortool benutzen. Das Tool selber ist recht nett, und mit antlr-works als GUI Frontend auch recht komfortabel zu benutzen.

So wir sind mittlerweile beim Generieren von intermediate code angelangt.

 

Unser Gedanke war, dass wir den abstract syntax tree [Link zu Wikipedia] in einen neunen Baum umwandeln, der den Baum des intermediate code repräsentiert.

 

So weit das Design.

Um einen Baum basteln zu können muss man einen TreeAdaptor [Link zur API Dokumentation] benutzen, der folgende Methode zum Anhängen eines neuen Baumes zum bestehenden bereitstellt:

void 
addChild (Object t, Object child)

Jeder der so eine Signatur liest, und Java gewohnt ist (und es trotzdem nicht mag, aber das ist eine andere Geschichte ;-) )

Dent sich, dass der Parameter t wohl zwangsläufig in einen Tree gekap[selt sein muss und gecastet wird, und dass mit dem Parameter child ein neuer Tree gebastelt wird, denkste.

Beide Parameter (auch child!) werden in der betreffenden Implementation in einen Tree gecastet!

Und nein die Dokumentation (zu finden unter

http://www.antlr.org/api/Java/interfaceorg_1_1antlr_1_1runtime_1_1tree_1_1_tree_adaptor.html#f28fb8a893c689bb8c032d971ae553f8

steht auch nichts dazu, dazu muss man erst den Source lesen.

Wenn schon beide Parameter sowieso in Trees gecastet werden, warum, erwartet die Methode nicht gleich zwei Parameter vom Typ Tree ;-)

Nicht nur Software muss intuitiv zu benutzen sein, auch APIs, sollten diesem Grundsatz genügen ;-)

Sonntag, 18. Mai 2008

Mozilla und Betaversionen

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So nach einiger Zeit geb ich mal wieder etwas von mir :-)

Eigentlich hat dieses Posting zwei Gründe,

1) Hab ich mir heute Windows Live Writer installiert und wollte mal sehen wie der mit blogspot zusammen kommt

2) Eben jener der in der Überschrift steht ;-)

Ich habe am Notebook schon länger die Beta von Firefox 3 installiert. Vor kurzem habe ich auf heise gelesen, dass die erste offizielle Alpha von Thunderbird 3 auch heraus gekommen ist. Mit der üblichen Warnung, dass sie nur für Testzwecke gedacht sei.

Nun gut, denk ich mir, schauen wir uns das Ganze mal an.

Um dann gleich mal sehr veblüfft zu werden, dass sich TB3 Alpha in den selben Ordner installieren will wie die aktuelle Releaseversion TB2, spannend, denke mir sicherheitshalber installieren wir wo anders hin :-)

Und bevor ich die Installation nocheinmal starte denke ich mir auch, kopieren wir sicherheitshalber das Profil in ein Backup rein, wer weiß, vielleicht liest TB 3 Alpha ja auch das Profil raus :-).

Und siehe da, der tut das wirklich, übrigens auch FF 3 Beta liest das Profile der aktuellen Releaseversion. Es mag ja sein dass wohl kaum was passieren wird mir den Daten, da sich diese Code hoffentlich nicht mehr ändern wird, zu midnest nicht gravierend, aber wenn man schon davor warnt, dass es sich um Testversionen ahdnelt, die nicht für den Produktivbetrieb gedacht sind, warum liest man dann bestehende Profile ein? Was kann den sonst kaputt werden, vielleicht die Extensions :-D ?

Abgesehen davon, wo ist die gute alte Politik, Betas als feritges Zip auszuliefer, die man nicht installieren muss, warum muss ich für Vorabversionen ein Setup durchlaufen? Dinge für die MS normalerweise getatdelt wird, auch wenn es bei ihnen nicht anders geht, außer vielleicht beim IE :-), wobei der ist eine andere Geshichte :-)

Ein kleine Kommentar zu Windows Live Writer auch gleich: Warum kann man da nicht zoomen ;-) ?

Dienstag, 29. April 2008

Visual Studio XML Documentation

 

Heute mal etwas was mit Softwareentwicklung zu tun hat. Visual Studio hat ja, ich glaube seit Version 2002, eine Möglichkeit eingebaut Sourcecode direkt zu dokumentieren, so wie man es von javadoc, oder auch Doxygen her gewohnt ist. Das ist einmal was nettes, vorallem weil man sich dann das mühsame nachträgliche Dokumentieren des Sourcecods erspart, und man sollte ja seinen Code dokumentieren ;-).

Aber das was dabei raus kommt ist weniger fancy als das was javadoc oder Doxygen ausspuckt, alles was man bekommt ist ein einziges XML File wo alle Klassen, ihre Methoden und sonstiges vermerkt ist, keine schöne HTML Dokumentation gar nichts. Ist ja super wenn man alles dokumentieren kann, mit einer eigentlich recht guten Syntax und gute Unterstützung von Visual Studio selbst, nur ist halt dann trotzdem der Sinn dahinter dass man eben diese Dokumentation auch später dem Nächsten geben kann, ohne dass er den Source dazu braucht. Das XML File ist zwar sauber genug aufgebaut dass man ein Postprocessing damit machen kann, aber dafür muss man erst wieder ein externes Tool entweder schreiben, oder benutzen, oder gleich Doxygen die ganze Arbeit machen lassen und auf das XML - File, das Visual Studio (eigentlich der jeweilige Compiler, ist IMHO auch spannend, aber bei näherem Nachdenken doch logisch) liefert.

Noch ein Wort zum Aufbau des XML - Files das Studio produziert:
Es ist zwar schön ersichtlich, was eine Klasse, was eine Methode, was ein Field oder eine Property ist, es wäre allerdings (für einen Postprocessor) durchaus hilfreich zu wissen welchen Accessmodifier (public, protected, private static usw.) das jeweilie Element hat, fällt scheinbar unter: "Gute Idee, aber nicht zu Ende gedacht".

Als Beispiel hier eine kleine simple Klasse ToDocument mit ihrer Sourcelevel Dokumentation:


/// <summary>
/// This is a fanzy class that does a lot of things
/// </summary>
public class ToDocument
{
/// <summary>
/// A fancy method
/// </summary>
/// <param name="fnacyParam">A fanzy param</param>
/// <returns>a fancy value</returns>
/// <exception cref="Exception">On a fancy condition</exception>
public int DoFanzyThings(int fnacyParam)
{
return (0);
}

/// <summary>
/// A fancy member
/// </summary>
private int fancyMember = 0;
}


Und hier das was an "Dokumentation" ausgespuckt wird:

<?xml version="1.0"?>
<doc>
<assembly>
<name>DocTest</name>
</assembly>
<members>
<member name="T:DocTest.ToDocument">
<summary>
This is a fanzy class that does a lot of things
</summary>
</member>
<member name="M:DocTest.ToDocument.DoFanzyThings(System.Int32)">
<summary>
A fancy method
</summary>
<param name="fnacyParam">A fanzy param</param>
<returns>a fancy value</returns>
<exception cref="T:System.Exception">On a fancy condition</exception>
</member>
<member name="F:DocTest.ToDocument.fancyMember">
<summary>
A fancy member
</summary>
</member>
</members>
</doc>

Das XML sieht ein wenig anders aus als jenes das Studio generiert, aber nur der Einzug von vorne ist anders, der Inhalt ist der selbe (Man könnte BlogSpot vielleicht korrektes Einbinden von Dateien beibringen ;-) )

Also muss man auch bei Visual Studio weiterhin auf Doxygen zurück greifen um vernünftige Sourcedokumentation zu erhalten, da Doxygen die Dokumentationssyntax von Visual Studio mitlerweile auch beherscht :-)

Freitag, 18. April 2008

Adobe Album, oder nein ich scrolle deine Bilder nicht

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So vorweg das Teil heißt vollausgesprochen Adobe Photoshop Album Starter Edition, das wär für die Überschrift aber zu lang gewesen :-).

Es ist zwar nett dass auch Adobe mal solch eine Software gratis hergibt, aber welchem Menschen / UI Designer fällt sowas bitte ein:
Das Programm registriert sich unter Windows als Defaultprieviewer für ein paar Bildformate (warum PNG hier nicht dazu gehört ist mir bis heute ein Rätsel :-) ), gut verwendet man ihn halt, weil man davon ausgeht, dass er besser mit Bildern zu recht kommt als die Windows Bild- und Faxanzeige.

Man hat gerade ein paar Fotos von seiner Digitalkamera auf den Rechner überspielt und will sich diese mal im Schnellverfahren ansehen, ok, markiert man das erste, öffnet den Prieview und freut sich das Bilder etwas schneller geladen werden als mit der bekannten Bild- und Faxanzeige die Windows eingebaut hat.

Ok ein schönes Foto gefunden, einmal ein wenig gezoomt, das Bild ist für die Darstellung zu groß, ok man dreht mal am Mausrad, und dreht und dreht und dreht...;-).

Wie kann es bitte sein, dass ein namhafter Hersteller für Bildbearbeitungssoftware "vergisst" ein Mausrad in seine Software einzubauen? Und nein, Ctrl+Mausrad tut genau so nichts.

Wenn man seine Software schon Starter Edition tauft, dann soll sie eben für jeden wie gewohnt benutzbar sein, also auch mit Mausrad, auch wenn ich eher ein Fan der Tastatur bin, gewisse Funktionalität der Maus schätze ich persönlich dennoch, und nein man kann scheinbar das Bild auch nicht mit der Tastatur bewegen ;-).

Kuriosum am Rande: Die Windows Bild- und Faxanzeige kann mit dem Mausrad umgehen, wenn auch nur für das Zoomen, wofür man den Unterschied zwischen Ctrl+Mausrad und Mausrad erfundenen hat und ihn genau bei sowas dann erst nicht umsetzt wird mir auch ein Rätsel bleiben :-).

Also bitte liebe UI - Entwickler behaltet den User eurer UIs im Kopf :-)

Dienstag, 15. April 2008

Skype, oder bin ich online oder doch offline

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Ich möchte mal ein paar Worte zu Skype verlieren, auch wenn mir noch keine Features aufgefallen sind die nicht zu Ende gedacht wären, legt Skype doch gewisse Eigenheiten an den Tag.

Beispielsweise, bin ich es gewohnt mehrere Anwendungen parallel zu starten, oder besser halt so parallel es geht ;-) Jenachdem wer am schnellsten startet, arbete ich dort als erstes Los. Jede Anwendung die mir bekannt ist bringt es zu stande so zu starten, dass sie nicht im Vordergrund sein muss, nur nicht Skype *argh*. Skype drängt sich bei jeder Gelegenheit in den Vordergrund. Sowas kann echt nerven, wenn man gerade dabei ist sein Passwort wo einzutippen, und dann Skype sich mit Gewalt den Focus holt.

Weiters kommt Skype nicht wirklich gut damit klar, wenn Leute offline gehen, Kontakte die schon lange nicht mehr online sind werden weiterhin als online gezeigt, wenn man das Netz (aus welchen Gründen auch immer) verliert, braucht Skype zu mindest einen Neustart (der Anwendung) um mit zu bekommen dass man wieder Netz hat und auch Messages verschicken kann (obwohl Skype einen schon viel länger als online makiert :-) ). Wobei das Problem mit dem Online-Zeigen von Leuten die offline sind immer weniger oft vorkommt.

Aber ich will hier nicht nur schimpfen, was Skype wirklich gut kann sind Emotions und animierte Emotions, scheinbar ist Skype die erste Anwendung die auf die glorreiche Idee kommt dass ROFL vielleicht mittels eines rollenden Smilies dargestellt werden könnte ;-)

Zu mindest unter Windows kann man Skype mittels Tastenkombination aus dem Systray holen, was sehr praktisch ist, wenn man die Wege zwischen Tastatur und Maus nicht mag :-), warum das unter Linux, bzw. KDE (die ich verwende) nicht geht soll mir für immer verschlossen bleiben ;-).

Samstag, 12. April 2008

Virtual Desktops unter Windows

Jeder der Linux kennt und benuzt kennt dieses System, man hat nur einen Bildschrim und viel zu viele Fenster um sie auf diesem einen Bildschirm darzustellen. Gerade bei kleinen Displays, wie es bei mir am Notebook der Fall ist (15'', bei max 1024x768 Auflösung) geht einem bald einmal der Platz aus. Gut Linux, bzw. eigentlich der Windowmanager, stellt dem Benutzer sog. virtuelle Desktops zur Verfügung, wo man ganz bequem seine Fenster offen hat, die man organisieren kann, zum Beispiel in meinem Fall, einen fürs Programmieren, dann einen für Browser, Mail, Skype usw und vielleicht noch einen für restlichen Krimskrams ;-)

Gut Widnows hat solch ein Feature nicht im Lieferumfang, aber es gibt ein powertoy vom Hersteller, das man gratis herunterladen kann (ich poste absichtlich keinen Link ;-) ).

Gut installiere ich so vor mich hin, dauert nicht lange, aber wo starte ich das Ganze?
Nach langem Herumsuchen finde ich es endlich, es ist eine neue Symbolleiste, die man nur (und nur dort) über das Kontextmenü der Taskliste aktivieren kann, das nennt man Usability ;-) Auch wenn der Platz logisch ist, könnte man das bei der Installation wenigstens sagen, weil logische Dinge erwartet man sich dann doch eher selten ;-)

Soweit so schön, mal ausprobiert, funktioniert eigentlich ganz gut, die Vorschau rechnet ein wenig lang, aber das war zu erwarten.

Man kann bequem mittels Win + 1 - 4 zwischen (der beschränkten Anzahl der Desktops hin und her switchen, warum auch immer diese Anzahl beschränkt ist, vorallem auf 4 ;-) ), ein simples Win + Tab um einfach ziwschen allen Desktops hin und her zu schalten exsistiert natürlich nicht (analog zu Alt + Tab).

Ok, bin gerade nicht auf Desktop 1, der Systray meldet mir, dass ich ein Mail bekommen habe, gut Klicke auf das Symbol und was passiert? Nein ich lande nicht in jenem Desktop in dem das Mailprogramm liegt, nein das Mailprogramm wird in den aktuellen Desktop gezogen, vielleicht nicht unbedinggt schlau, aber wahrscheinlich einfacher umzusetzen, ok, dann schieben wir das Mailprogramm halt wieder zurück... denkst'e :-).

Nirgends eine Möglichkeit ein Fenster zwischen Desktops hin und her zu bewegen, weder in den Optionen, noch in der Symbolleiste für dieses Powertoy, noch als Shellerweiterung im Fenstermenü.

Auch wenn das Tool gratis ist, muss es nicht heißen, dass es nur halbe Funktionalität zur Verfügung stellen muss. Ich nehem mal an das sowas geht, da ein anderer Hersteller auch solch ein Tool zur Verfügung stellt, dass Fenster zwischen Desktops hin und her bewegen kann, auch wenn dieses Tool auch kein Win + Tab kann... :-)

Fällt für mich einfach unter "Netter Gedanke, aber nicht zu Ende gedacht"

Eröffnungspost

So jetzt habe auch ich einen Blog ;-) Nachdem ich sehr viel Zeit damit verbringe mich über Software zu beschweren, in der zwar gute Grundkonzepte enthalten sind, diese konzepte aber nicht fertig gedacht werden, will ich solche Gedanken hier der Welt zugänglich machen :-).

Von Zeit zu Zeit werde ich auch nicht nur über Software hier reden, sondern auch über nadere Dinge die nicht fertig gedacht wurden, bzw. einfach falsch ausgelegt sind.

Ich wünsche jeden viel Spaß der meine Ergüsse hier liest :-)